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Fubo-therm Keramik-Klimaboden

Keramik-Klimaboden – Anwendung und Eigenschaften

  • Verkehrslasten

Einsatzgebiete mit zugehöriger Estrichüberdeckung in Abhängigkeit von Verkehrslasten und Oberbodenbelägen

Bodenbelag Max. Verkehrslast nach DIN 1055 Min. Systemüberdeckung mit konv. Estrichen* Einsatzbereiche
Keramik Naturstein 0,5 kN/m² 8 mm Wohn-, Verwaltungs-, Büroraume, Behandlungs-, Klassenzimmer, Ausstellungshallen, Autosalons, Warenhäuser, Werkstätten mit leichtem Betrieb
PVC, Linoleum, Teppich, Kork 2,0 kN/m² 15 mm Wohn-, Verwaltungs-, Büroraume
Parkett ohne Nut- und Federverbindung 5,0 kN/m² 15 mm Wohn-, Verwaltungs-, Büroraume, Behandlungs-, Klassenzimmer, Ausstellungshallen, Autosalons, Warenhäuser
Parkett mit Nut- und Federverbindung 5,0 kN/m² 8 mm Wohn-, Verwaltungs-, Büroraume, Behandlungs-, Klassenzimmer, Ausstellungshallen, Autosalons, Warenhäuser
Schwimmend verlegtes Parkett, Laminat 2,0 kN/m² 8 mm Wohn-, Verwaltungs-, Büroraume

* Zum Höhenausgleich bei flächigen Unebenheiten kann die Schichtdecke partiell über den Noppen bis max. 25 mm erhöht werden, wobei auf der wesentlichen Gesamtfläche die Überdeckung 8/15 mm möglichst eingehalten werden soll. Bei Rückfragen steht unsere Anwendungstechnik zur Verfügung. Zu verwendende Estriche: CT-C25-F4 (ZE 20) oder CA-C25-F4 (AE 20). Die Biegezugfestigkeit des Estrichs von F5 darf nicht überschritten werden.

Hinweis:

In Verbindung mit Keramik und Naturstein ist grundsätzlich die Entkopplungsmatte zu verwenden. Diese ist mit einer Aufbauhöhe von ca. 5 mm zu berücksichtigen. Alle weiteren aufgeführten Belagsmaterialien werden ohne die Entkopplungsmatte i.d.R. direkt auf dem Estrich angebracht. Für die Estrichhöhe zu angrenzenden Flächen mit Fliesbelägen ist die Ein- und Aufbauhöhe von fubo-therm zu berücksichtigen. Für dünne Bodenbeläge, wie PVC, Linoleum und Teppich, wurde in der Tabelle daher die Estrichüberdeckung mit 15 mm vorgegeben.

Neben den jeweils geltenden Verarbeitungsrichtlinien ist die für das gewählte Belagsmaterial zulässige Restfeuchte des Estrichs zu beachten.

Keramik Klimaboden
  • Vorbedingungen zur Einbringung konventioneller Zement- oder Calciumsulfatestriche

Keramik Klimaboden Vor Einbringung des Estrichs ist das Heizsystem durch eine Druckprobe auf Dichtigkeit zu überprüfen. Es ist sicher zu stellen, dass keine Beheizung des Systems während der Einbringung und des Abbindeprozesses des Estrichs erfolgt.

Im Zuge des Estricheinbaus wird frischer Zementestrich der Festigkeitsklasse CT-C25-F4 (ZE 20) oder Calciumsulfatestrich CA-C25-F4 (AE) mit einer Mindesestsrichüberdeckung von 8 mm in die Noppenplatte eingebracht. Die Biegezugfestigkeit des Estrichs von F5 darf nicht überschritten werden. Durch diese geringe Estrichüberdeckung beträgt das Gewicht für einen Quadratmeter nur ca. 57 kg (ca. 28,5 Liter/m²).
Zum Höhenausgleich bei bereichsweisen Unebenheiten kann die Schichtdicke über den Noppen bis auf maximal 25 mm erhöht werden, wobei auf der wesentlichen Gesamtfläche die Überdeckung 8/15 mm möglichst eingehalten werden soll. Die Estrichgüte ist nach DIN EN 13 813 sicherzustellen. Es sind die jeweiligen Verarbeitungshinweise zu beachten. Die Heizrohre sind sorgfältig in den Estrichmörtel einzubetten.

Keramik Klimaboden Keine Bewehrung von Estrich-Zusatzmittel
Eine sogenannte „nichtstatische Bewehrung“ des einzubringenden Estrichs bzw. Heizestrichs ist systembedingt nicht notwendig und nicht zulässig. Auch Zusatzmittel oder Fasern , die die Biegezugfestigkeit des Estrichs erhöhen sind nicht notwendig und nicht zulässig.
Eine sogenannte „nichtstatische Bewehrung“ des einzubringenden Estrichs bzw. Heizestrichs ist systembedingt nicht notwendig und nicht zulässig. Auch Zusatzmittel oder Fasern , die die Biegezugfestigkeit des Estrichs erhöhen sind nicht notwendig und nicht zulässig.

  • Ausbildung von Fugen im Fubo-therm System

Keramik Klimaboden Herkömmliche Estriche sind, unabhängig vom Bodenbelag, mit Bewegungsfugen in entsprechende Feldgrößen zu unterteilen. Diese aufwändige Aufteilung der Estrichfelder und die damit verbundene Abstimmung mit den einzelnen Gewerken entfällt systembedingt beim Einsatz des Fubo-therm Systems. Die während der Aushärtung des Estrichs auftretende Schwindung wird im Noppenraster der Noppenplatte abgebaut. Schwundverformung auf der Gesamtfläche tritt im System somit nicht auf. Auf eine Ausführung von Estrichfugen kann daher verzichtet werden. Sollten auf Grund von notwendigen Arbeitsunterbrechungen Tagesansatzfugen entstehenden, sind diese ggf. gegen Höhenversatz zu sichern oder kraftschlüssig zu verharzen oder im Belag als Dehnungsfuge auszubilden.

Keramik Klimaboden Ausnahmen:

  • Bauwerksfugen im tragenden Untergrund
  • Zur Vermeidung von Schallbrücken und bei Höhenversatz im Untergrund ist der Estrich z.B. im Türbereich zu trennen
Hierzu sind die Dehnfugenprofile zum Einbau in Türbereichen zu verwenden (ggf. ist eine Höhenversatz-Sicherung einzuarbeiten). Die beidseitige Beschichtung und der Selbstklebestreifen ermöglichen eine gradlinige Verlegung. Ist kein Trittschallschutz gefordert, wird lediglich ein Kellenschnitt unter dem Türblattbereich angeordnet. Dieser ist im Belag als Bewegungsfuge zu übernehmen.